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Einblick in die unterschiedlichen Hochzeitsrituale

 

Traditionelle Bayrische Trachtenhochzeit

 

Brautleute die sich für eine traditionelle Hochzeit entschlossen haben, sagen viel über Ihre innere Einstellung aus.

Sich an Traditionen zu halten heißt nicht spießig, hinterwäldlerisch oder altbacken zu sein, sonders sich der Werte bewusst sein die Generationen geschaffen haben.

Der Brautstrauß ist ein wichtiges Accessoires, es wird immer in Form eines Biedermeiersträußchen gebunden.

Anstecker am Revers des Bräutigam passend zum Brautstrauß.

Gewürzkraut

Das Rosmarinzweiglein darf in keinem Brautstrauß oder Bräutigamanstecker fehlen. Das Kraut soll alles Böse fernhalten.

 


 


Italiensche Hochzeit

 

Polterabend gibt es nicht.

Vier Tage vor der Hochzeit spielen Musiker eine Serenade vor dem Haus der Braut und anschließend vor dem Haus des Bräutigams. Alle Bewohner des Ortes wissen nun genau wer wen heiratet.

Die Brauteltern kaufen das komplette Schlafzimmer, mit der kompletten Ausstattung der Wäsche.

Verlobungsring und Ehering wird am linken Ringfinger getragen. Die Braut behält ihren Mädchennamen und führt als Zusatz den Namen des Ehemannes.

Die Gäste werden einzeln mit dem Brautpaar fotografiert, das Bild zusammen mit einer Bonboniere erhalten die Gäste vom Brautpaar beim nachhause gehen.

Die Trauzeugen erhalten vom Brautpaar ein wertvolles Geschenk. Meistens ein Schmuckstück oder eine schöne Porzellanfigur. Im Süden von Italien gelten noch alte Traditionen. In manchen Regionen kontrolliert die Mutter des Bräutigams nach der Hochzeitsnacht das Leintuch, um fest zu stellen ob die Schwiegertochter noch Jungfrau war.

 


 

Griechisch – orthodoxe Hochzeit


 

Hier wird nur am Samstag gefeiert. Die Braut ist verschleiert und wird am Arm des Vaters zum Altar geführt. Dort wartet der Priester, der Bräutigam und dessen Vater.

Ein Kelch mit Wein, die Trauringe und die traditionellen Hochzeitskronen sind bereitgestellt. Bei der Zeremonie werden die Kronen aufgesetzt und die Eheringe angesteckt. Das Hochzeitspaar trinkt dreimal vom Wein und geht dann dreimal um den Altar herum. Zwei Kinder halten Kerzen in deren Flammen die Sünden des Paares wie Wachs dahin schmelzen sollen.

Nach der Trauungszeremonie wird gefeiert und am Ende des Festes dem Brautpaar Geld an die Hochzeitskleidung gesteckt.

 


 

Islamische Hochzeit


 

In islamischen Ländern findet die Hochzeitsfeier im Haus der Brauteltern statt. Die Braut trägt einen roten Schleier, für die Liebe, Fruchtbarkeit, Kraft und Reichtum.

Der Iman führt die Hände von Braut und Bräutigam zusammen, so das sich die Daumen der beiden berühren. Währenddessen sprechen alle Hochzeitsgäste und der Geistliche die ersten Suren des Korans.

Bei der Hochzeitsfeier wird viel gesungen, getanzt. Der Auftritt einer Bauchtänzerin soll das Brautpaar in eine erotische Stimmung für die Hochzeitsnacht versetzen.

 


 

Japanische Hochzeit


 

Heiraten in Japan ist eine sehr kostspielige und anstrengende Angelegenheit. Man benötigt für eine Hochzeitsfeier ein bis zwei Jahresgehälter.

Die Braut bringt eine ansehnliche Mitgift in die Ehe, dafür übernimmt der Bräutigam die Kosten für die Hochzeitsfeier.

Die Aufnahme in die neue Familie ist für die Braut sehr schwer. Das Haus darf sie nur gebückt betreten. Erst wenn die Schwiegertochter einen Sohn geboren hat wird sie von der neuen Familie akzeptiert.